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WEG – ein
Erfolgsmodell

Schleswig /
Handewitt – „Der Scandinavian Park ist ein
eindrucksvoller Beweis dafür, wie viele Chancen
in der Zusammenarbeit von Kommunen bei der
Wirtschaftsplanung stecken,“ sagte der
stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jens Maßlo
beim Besuch der SPD-Kreistagsfraktion im
Scandinavian Park. Um sich vor Ort einen
Eindruck von der Leistung der Verantwortlichen
zu machen, besuchte die Fraktion in Begleitung
des Handewitter Bürgermeisters Dr. Arthur
Christiansen das Gelände in Handewitt und ließ
sich von dem Unternehmer Hans-Werner Petersen
die neuesten Erweiterungspläne vorstellen.
„Das Konzept geht auf, der Laden brummt“, sagte
Petersen. Nicht nur die Urlauber auf dem Weg
nach Sylt machten hier Halt. Durch die
unmittelbare Nähe zur Autobahn und zur Grenze
nach Dänemark würden auch viele Reisende aus
oder nach Skandinavien für einen kleinen
Zwischenstopp in dem Park und in der Region
verweilen. „Die Auslastung des Hotels mit 80
Prozent und 20.000 Übernachtungen im letzten
Jahr zeigen deutlich, dass wir tatsächliche
Wirtschaftskraft in die Region holen“, freute
sich Dr. Christiansen.
Zu den etwa 250 Arbeitsplätzen, die bisher
entstanden sind, könnten noch weitere hundert
hinzukommen – wenn Petersen alle seine Pläne
realisiert. Der Park soll unter anderen um eine
LKW-Waschanlage, eine VW-Service-Station und
zusätzliche Parkflächen erweitert werden. Würden
alle Pläne umgesetzt werden, wären insgesamt
fast 40 Millionen Euro in die wirtschaftliche
Entwicklung in der Region investiert. „Das ist
nicht nur eine großartige unternehmerische
Leistung, sondern auch eine zukunftsweisende
Entwicklung,“ stellte der Fraktionsvorsitzende
Ingo Degner fest. „Der Park ist ein echter
Mehrwert für die Region.“ Nach Ansicht der
Fraktion zeige das Beispiel Scandinavian Park,
wie zukünftig eine erfolgreiche
Entwicklungszusammenarbeit von Kommunen aussehen
könne, wenn der Landesentwicklungsplan umgesetzt
werden müsse. Die WEG Handewitt sei ein
Erfolgsmodell.
„Andere Teile des Kreises sollten sich daran ein
Beispiel nehmen“, sagte Kreistagsabgeordneter
Karsten Stühmer aus Schaalby. „Wenn Schleswig
und die umliegenden Ämter endlich gemeinsam an
einem Strang ziehen würden, wäre mit Sicherheit
eine ähnliche Entwicklung auch im Süden des
Kreises möglich.“ |